Für mehr Inklusion behinderter Menschen in die Wirtschaft

Das UnternehmensForum hat aktuelle Entwicklungen im Blick: Egal ob inklusionsstarke Veranstaltungen oder neue Projekte, hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem Tätigkeitsbereich der Arbeitgeberinitiative.

Im Dialog (v.l.): Jens Bernhard (OrCam), Olaf Guttzeit (UnternehmensForum), Christoph Beyer (Bundesvereinigung der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen), Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Manfred Bührmann (Commerzbank AG), Peter Grieb (BFW Würzburg)
5. Oktober 2017

Erfahrungsaustausch: Digitalisierung schafft mehr Teilhabe

Dass innovative Arbeitshilfen die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erleichtern können, war einhelliges Fazit einer Diskussion über Chancen der Digitalisierung für blinde und sehbehinderte Menschen. Eingeladen hatte zu dem exklusiven Treffen die israelische Technologiefirma OrCam, die mit der smarten Sehhilfe MyeEye das Arbeiten und Leben von blinden oder sehbehinderten Menschen verbessert. 

Wenn es um innovative Wege zu mehr Teilhabe geht, zeigt sich das UnternehmensForum immer aufgeschlossen, das betonte der Vorstandsvorsitzende des UnternehmensForums Olaf Guttzeit. So testen derzeit vier Angestellte von Mitgliedsunternehmen des UnternehmensForums, ob MyEye ihren Berufsalltag erleichtert und effizienter machen kann – darunter blinde und sehbehinderte Beschäftigte der Commerzbank AG, der Fraport AG oder der Kfw Bankengruppe. Erste Ergebnisse tauschten jetzt Jens Bernhard (OrCam), Olaf Guttzeit (UnternehmensForum), Christoph Beyer (Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen), Verena Bentele (Behindertenbeauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung), Manfred Bührmann (Commerzbank AG) und Peter Grieb (BFW Würzburg) aus. 

Dass  die smarte Technologie dazu beiträgt, behinderten Beschäftigten mehr Unabhängigkeit und Mobilität zu schaffen, berichtete Manfred Bührmann (Commerzbank). Ein weiteres Plus sei das gestiegene Interesse und das Verständnis der nicht-behinderten Beschäftigten. Ein Aspekt, den die Veranstaltung beim „Dinner in the dark“ aufgriff. Hier konnten nicht-sehbehinderte Menschen kulinarische Kleinigkeiten im Dunkeln genießen.