„Wie sieht gelebte Inklusion in Unternehmen aus? Mit dieser Frage beschäftigte sich jetzt der UF- Fachtag bei Accenture. Das weltweit größte börsennotierte IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen gab spannende Einblicke in seine Inklusionsstrategie.
„Inklusion ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie“, betonte Dirk Appelhoff, Senior Managing Director und Business Sponsor für Inklusion bei Accenture. Drei Beispiele aus der Unternehmenspraxis:
- Ein eigenes Accessibility Center mit umfassenden technischen und organisatorischen Unterstützungsmöglichkeiten.
- Die größte Employee Resource Group zum Thema Neurodivergenz mit rund 500 Mitgliedern.
- Ruheräume für Mitarbeitende als selbstverständlicher Bestandteil einer inklusiven Arbeitswelt.
Besonders beeindruckend: Für Barrierefreiheit und individuelle Unterstützung gibt es ein unbegrenztes globales Budget. „Jeder muss so arbeiten können, dass Barrieren überwunden werden“, erklärte Anke Lenz, Inklusionsbeauftragte bei Accenture. „Dabei gehen wir bewusst über gesetzliche Anforderungen hinaus.“ 👏
Herzlich willkommen Tesla!
Als neues Mitglied im UnternehmensForum stellte sich Tesla vor. Beim Thema Barrierefreiheit geht der Automobilkonzern beispielhaft voran – sie wurde von Beginn an mitgedacht und mitgebaut. Innerhalb eines Jahres verdoppelte sich zudem die Zahl der gehörlosen Beschäftigten von 100 auf 200.
„Fazit: Gerade in Zeiten von Videokonferenzen zeigt sich immer wieder: Persönliche Begegnungen schaffen einen Austausch, der digital kaum zu ersetzen ist“, so der Vorstandsvorsitzende Olaf Guttzeit. Denn zusammenzukommen, Erfahrungen offen zu teilen und voneinander zu lernen – multipliziert Inklusion im Unternehmensalltag.
