Rund 80 Vertreter:innen aus Unternehmen, Hessens Arbeitsministerin Heike Hofmann und vor allem das Gastgeberteam der Commerzbank machten in Talks und Best Practice deutlich, worauf es ankommt, wenn man Inklusion und digitale Barrierefreiheit nachhaltig umsetzen möchte. 5 Lessons learned:
- Inklusion muss top down gewollt und unterstützt sein.
- Es braucht Werte und Räume, um eine inklusive Kultur zu schaffen.
- Mitarbeitende mit Behinderungen werden aktiv an Lösungsfindungen beteiligt.
- Kommunikation und Austausch sind unverzichtbar.
- Digitale Barrierefreiheit hat Herausforderungen, schafft aber neue Möglichkeiten und Perspektiven.
Besonders inspirierend war das Team der Commerzbank mit Vorstand Matthias Füssel an der Spitze. Es zeigte sehr konkret, wie echte Teamleistung aussieht. Nicht ohne Grund gab es dafür im letzten Jahr den Inklusionspreis der Wirtschaft.
Im Dialog mit Experten
Aber es wurde nicht nur über digitale Barrierefreiheit gesprochen, sondern auch mit Experten. So kamen Fachleute zu Wort, die die Umsetzung des BFSG überwachen ebenso wie Accessibility- und UX-Experten sowie CMS-Manager für Web und Apps. Dabei wurde klar, dass die BFSG-Umsetzung Zeit für den Wissensaufbau braucht sowie das Involvement des Managements. Gleichzeitig bestätigten die Erfahrungen unisono, dass
inklusive digitale Services eine höhere Nutzbarkeit für ALLE bedeuten – und dass inklusive Onlineshops und Apps neue Nutzergruppen erschließen.
IW-Studie untersucht digitale Barrierefreiheit
Das I-Tüpfelchen bildete die brandaktuelle Studie des IW Köln. Sie zeigt, warum digitale Barrierefreiheit nicht nur unverzichtbar ist, sondern immer wichtiger wird. Denn junge Beschäftigte stoßen häufiger auf digitale Barrieren als ältere. Ihnen ist digitale Barrierefreiheit wichtig – unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben. Kurz: Accessibility means Usability.
