Für mehr Inklusion behinderter Menschen in die Wirtschaft
Zwei Frauen stehen gegenüber einer dritten, die dem Betrachter abgewandt ist. Alle tragen die gleiche Kleidug einer Zahnarztassistentin und kommunizieren mit Zeichensprache.

Ausbildung für Jugendliche mit Behinderung

Der demografische Wandel schlägt sich bereits heute in der Ausbildungssituation vieler Unternehmen nieder: Immer weniger Bewerber stehen für einen Ausbildungsplatz zur Verfügung. Die sinkende Zahl der Schulabgänger, aber auch der Trend zu höheren Schulabschlüssen sind Ursachen dafür. Trotz dieser Tendenz findet nicht einmal die Hälfte der jungen Menschen mit Behinderung in Deutschland einen regulären Ausbildungsplatz. Und das, obwohl sie häufig großes Potenzial mitbringen.

Die Mitglieder des UnternehmensForums setzen deshalb auf die Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung – mit Erfolg, wie die vielen Beispiele aus der Praxis zeigen. Eines davon ist das „!nkA-Projekt“: Hier wurden 2013 und 2014 jeweils für 20 Auszubildende mit Behinderung zusätzliche Stellen in verschiedenen Unternehmen geschaffen. Während der drei- bis vierjährigen Ausbildung werden Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam geschult. Dazu werden die bestehenden Strukturen an die Bedürfnisse der Lehrlinge mit Handicap angepasst.

Pilotprojekt

Ausbildung von Menschen mit Down-Syndrom