Für mehr Inklusion behinderter Menschen in die Wirtschaft

Das UnternehmensForum hat aktuelle Entwicklungen im Blick: Egal ob inklusionsstarke Veranstaltungen oder neue Projekte, hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem Tätigkeitsbereich der Arbeitgeberinitiative.

31. März 2017

7. !nkA-Projekttreffen: Erfolge und Herausforderungen

Es gibt Herausforderungen – aber grundsätzlich gelingt die inklusive Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderungen. Das war das Fazit des siebten !nkA-Projekttreffens, zu dem mehr als 20 Vertreter von Unternehmen, Förderern und Kooperationspartnern Ende März zusammengekommen sind.

Inzwischen liegen erste Ergebnisse des Projektes vor, das sich seit vier Jahren intensiv der „Inklusiven Ausbildung von jungen Menschen mit und ohne Behinderung“ widmet. „Wir können bereits Erfolge erkennen und Handlungsfelder benennen“, erklärte Projektleiterin Annetraud Grote (Paul-Ehrlich-Institut).

Auf Einladung von BASF hatten sich die Projektpartner in Ludwigshafen getroffen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Neben positiven Effekten wie der wachsenden Bereitschaft der beteiligten Unternehmen zur inklusiven Ausbildung und einem Zugewinn an Know-how rund um das Thema Inklusion wurden Schwierigkeiten benannt. Allen voran gestaltet sich die Rekrutierung von Auszubildenden mit Schwerbehinderung als schwierig. „Es gibt einen Mangel an in Frage kommenden schwerbehinderten jungen Menschen bei den Ausbildungsbewerbungen“, so die mehrheitliche Beobachtung. In Einzelfällen sei unternehmensintern mehr Unterstützungsaufwand notwendig, zudem gebe es Schwierigkeiten bei der Ausbildung von Jugendlichen mit psychischen Behinderungen bei einzelnen IHKs. Hier werde das UnternehmesForum Gespräche führen, um konstruktive Lösungen zu finden, kündigte der UF-Vorstandsvorsitzende Olaf Guttzeit an.

Um mehr Ergebnisse über Wirkungen und Erfolgsbedingungen zu ermitteln, begleitet die Universität Köln das Projekt. Die Zwischenergebnisse ebenso wie die Abschlussevaluation werden auf der demnächst neu erstellten Website des !nkA-Projektes veröffentlicht werden, kündigte Annetraud Grote an.