Aktuelles
17. Februar 2012
Impulse zur Inklusion – Fachtagung zeigte, wie es geht
Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist weit mehr als eine „gute Tat“. Unternehmen profitieren von gut ausgebildeten und engagierten Mitarbeitern mit Behinderung. Das machte die Fachtagung „Inklusion – so geht’s“ deutlich, die das UnternehmensForum am 16.Februar veranstaltete. 180 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verbänden waren nach Ingelheim gekommen, um sich darüber zu informieren, wie die Potenziale von Menschen mit Behinderung verstärkt erschlossen werden können. Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, machte dabei deutlich, dass die umfassende Teilhabe am Arbeitsleben nicht nur für den einzelnen behinderten Menschen wichtig sei. „Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel können wir es uns nicht leisten, auf die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen zu verzichten, nur weil es noch zu viele Barrieren und Vorurteile gibt“, so die Ministerin. Dass Barrieren dabei vor allem in den Köpfen überwunden werden müssen, machten die konkreten Beispiele deutlich. Ob Investmentbanker oder Küchenhilfe – an Hand von ganz konkreten Beispielen zeigte die Fachtagung, wie Inklusion gelingen kann. Manchmal ist dazu Unterstützung nötig, angefangen bei Information und Beratung bis hin zu technischen oder finanziellen Hilfen. Nicht selten braucht es dafür einen langen Atem. Entscheidend ist aber immer das Wollen. Dass sich dafür zunehmend mehr Unternehmen entscheiden, dazu hat die Fachtagung entscheidend beigetragen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Belange behinderter Menschen Hubert Hüppe der Inklusionspreis „Unternehmen fördern Inklusion“ ausgelobt. „Damit wollen wir Impulse und Anregungen durch vorbildliche Aktionen und Maßnahmen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung öffentlich machen“, erklärte Olaf Guttzeit Vorstandsvorsitzender des UnternehmensForums. Denn die Erfahrung lehrt: „Gute Beispiele aus der Praxis können andere Unternehmen ermutigen.“ Das bewies auch die Fachtagung „Inklusion – so geht’s“.
27. Januar 2012
Mitglieder des UnternehmensForums erstellen eigene Aktionspläne
Eigene Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entwickeln die Unternehmen im UnternehmensForum. Im Mittelpunkt steht dabei die Konkretisierung von Zielen und Vorgaben im betrieblichen Umfeld wie Arbeitsplatzgestaltung, Barrierefreiheit und soziale Leistungen. Boehringer Ingelheim, die Deutsche Bahn AG oder auch BASF gehören damit zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die ihren Teil dazu beitragen wollen, dass der Inklusionsgedanke gefördert wird und mehr Menschen mit Behinderungen der Weg in ein Beschäftigungsverhältnis geebnet wird. An der Entwicklung sind die Schwerbehindertenvertrauenspersonen, Vertreter der Standortbetriebsräte und die Arbeitgeberbeauftragten für Menschen mit Behinderung am Standort Deutschland beteiligt.
20. Dezember 2011
UnternehmensForum: Im Dialog über Inklusion
Menschen mit Behinderung sind unverzichtbare Potenziale – unter dieser Themenstellung fanden im Dezember gleich mehrere Veranstaltungen statt, an denen das UnternehmensForum (UF) als Dialogpartner beteiligt war bzw. zu denen es geladen hatte. Den Anfang machte die BMAS-Konferenz „Inklusion einfach machen“, bei denen gute Inklusionsbeispiele zu neuen Inklusionsprojekten anregen sollten. Gezielt auf die Win-win-Situation war nur einen Tag später eine Veranstaltung im Rahmen der 'Diversity Series' des British Council ausgerichtet, auf der der UF-Vorstandsvorsitzende Olaf Guttzeit an der Podiumsdiskussion teilnahm. Um ganz konkrete Erfahrungen aus dem betrieblichen Alltag mit behinderten Menschen ging es beim zweitägigen Fachtreffen des UnternehmensForum in München. Dabei standen relevante Themen rund um Beschäftigung, Wiedereingliederung im Zuge eines BEMs und die Ausbildung von behinderten Menschen im Fokus. Zu Gast war das UnternehmensForum bei den Stadtwerken München (siehe Foto), die Einblick in ihre behindertenspezifischen Aktivitäten gaben und sich mit den Mitgliedern des UnternehmensForums über Strategien zur erfolgreichen Inklusion austauschten.
23. November 2011
ILO-Broschüre stellt UnternehmensForum vor
Aktuell erschienen ist jetzt die Broschüre „Disability in the Workplace: Employers' Organizations and Business Networks“, herausgegeben von der International Labour Organization (ILO). Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und tritt u.a. für die Schaffung von menschenwürdiger Arbeit als zentraler Voraussetzung für die Armutsbekämpfung ein. Als eine von insgesamt zwölf Arbeitgeberinitiativen wird in der ILO-Broschüre auch das UnternehmensForum vorgestellt. Beschrieben werden dort weltweite Aktivitäten von Organisationen, die sich das Thema Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf die Fahnen geschrieben haben. Ziel ist es, interessierte Organisationen teilhaben zu lassen an Erfahrungen und Instrumenten, wie behinderte Menschen ins Arbeitsleben integriert werden können. Die Aufnahme in die Broschüre unterstreicht die Bedeutung des UF-Engagements auf internationaler Ebene. Die „ILO Case Study“ steht als PDF-Datei zur Verfügung.
24. Oktober 2011
UnternehmensForum bei „Job-Win-Win“
Um Vorurteile und Ängste in Unternehmen im Zusammenhang mit der Beschäftigung behinderter Menschen abzubauen und gleichzeitig neue Wege angesichts des Fachkräftemangels zu gehen, gründete sich jetzt das Projekt „Job-Win-Win“, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland. Ziel des Projektes, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird, ist es, ein überregionales Arbeitgeber-Netzwerk im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu schaffen. Am 8. Dezember findet in Berlin eine Auftaktveranstaltung statt, an der der Vorstandsvorsitzende des UnternehmensForums Olaf Guttzeit teilnimmt. Im Rahmen eines Podiumstalks spricht er über „Behinderte ArbeitnehmerInnen –Vergessene Potenziale?“
6. September 2011
UnternehmensForum: Experte im Inklusions-Fachausschuss
Mit dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sind Ziele und Maßnahmen beschlossen worden, die es nun mit Leben zu erfüllen gilt. Um einen kritischen Abgleich der anstehenden Entwicklungen sicherzustellen, aber auch um eigene Anstöße zu geben, hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen einen Beteiligungsprozess angestoßen. Vorerst bis Anfang 2013 wird der so genannte Inklusionsbeirat Menschen mit Behinderungen vertreten. Dieser Beirat der Betroffenen hat wiederum 4 Fachausschüsse mit dazugehörigen Expertenpools eingerichtet. Im Fachausschuss „Arbeit und Bildung“ ist nun auch das UnternehmensForum als Experte vertreten. Aufgabe des UnternehmensForums wird es sein, die spezifische Expertise in der Förderung der Integration von behinderten Menschen in die Wirtschaft einfließen zu lassen und Hilfen sowie Impulse bei der Erarbeitung von themenspezifischen Publikationen oder auch bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen zu geben.
15. Juli 2011
RehaFutur: Betriebe einbinden
UnternehmensForum: Angebote der beruflichen Rehabilitation nutzen
Mit den Folgen des demographischen Wandels verändert sich die Personalpolitik in Unternehmen. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels wird es für Betriebe immer wichtiger, neue Mitarbeiterpotenziale zu erschließen sowie die alternden Belegschaften möglichst lange beschäftigungsfähig zu halten.
Das System der beruflichen Rehabilitation hält hier viele Optionen offen, die Betriebe verstärkt nutzen können. Darum ging es bei der Veranstaltung „RehaFutur“ in Berlin, zu der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Akteure aus Politik, Sozialverbänden, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen sowie Anbieter von Leistungen eingeladen hatte. Darunter Olaf Guttzeit, Vorstandsvorsitzender des UnternehmensForums, der Möglichkeiten der Zusammenarbeit auslotete und im Gespräch mit Gitta Lampersbach (im Foto mit Staatssekretär Andreas Storm) aus dem BMAS die Arbeit des UnternehmensForums vorstellte.













